Archiv 2023

05. März 2023 – Pfostenschau

Reges Treiben am Rande der Wiedenfelder Höhe

Die Schwarzkittel stellen die Teller auf, Reinicke Fuchs justiert seine Gehöre, Meister Lampe dreht die Löffel in Richtung des Getöses. Was ist hier nur am frühen Sonntagmorgen am Rande der Wiedenfelder Höhe in unserem Revier los. Hundegebell, Autos fahren umher, Menschen in „grünen Zeug“ laufen aufgeregt umher. Drückjagd um diese Zeit?
Es wird ein riesiger Platz abgesteckt, Zelte, Pavillons, Bänke, Tische werden aufgebaut und unter Anweisung richtig platziert. Auf den Tischen werden Brötchen und Kuchen geladen, Getränke heiß oder kalt werden drapiert und das Ganze wird noch mit Blumen verziert!

Nein was ist hier nur los…. Die Erklärung liegt auf der Hand; unsere Obfrau für Jagdgebrauchshundewesen Frau Ulrike Krüger – Mertens hat unsere Jungjäger/innen zur jährlichen praxisnahen Ausbildung gebeten. Als Referentin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht ihre Philosophie „Jagen ohne Hund ist Schund“ unseren Jungjägern eindrucksvoll zu demonstrieren. Um den Jungjägern dies zu präsentieren hat sie gefühlt jeden Jagdgebrauchshundeführer im ganzen Rheinland mobilisiert.

Was für ein Anblick bot sich unseren Jungjägern und den vielen interessierten Zuschauern. Das Staunen stand ihnen in den Gesichtern geschrieben. Frau Ulrike Krüger – Mertens hat es tatsächlich geschafft. Auf dem Platz standen; kleine, große, rauhaarige, kurzhaarige, langhaarige, Hängeohren, Kippohren, Stehohren…jeder nur erdenkliche anerkannter JGHV-Jagdgebrauchshund stand auf dem Platz. Die Jungjäger blickten auf weit über 100 Hunde, auf 38 verschiedene anerkannte Jagdgebrauchshunderassen und ihre Hundeführer /innen. Sowie auf 4 anerkannte Schweißhunde Stationen aus NRW.  Dies Bild findet man in keinem Lehrbuch und kein Film kann diese erkennbare Freude von allen Beteiligten wiedergeben, selbst unsere Vierbeiner haben gelächelt.

So eine Veranstaltung findet natürlich nicht ohne die Begleitung unserer Jagdhornbläser statt.
Unter der Leitung von Herrn Thomas van Heesch spielten sie die Begrüßung und einige Jagdsignale. Auch mit dem traditionellem Sauerländer Halbmond wurde der Hunderufe und viele Bracken Signale / Hornruf geblasen. Die Pflege des Brauchtums insbesondere das Jagdhorn blasen wird unseren Jungjägern während des gesamten Kurses nahegebracht.

Nach der Vorstellung unserer Jagdgebrauchshunde in ihren unterteilten Gruppen nach ihren speziellen Fähigkeiten und Aufgaben, zeigten einige Vierbeiner eindrucksvoll ihr können.

Jeder Jungjäger hatte nach dieser einzigartigen lehrreichen Vorstellung ein“ Gefühl und ein praxisnahes Bild“ für den Lehrstoff im Bereich Hundewesen. Es wurde viel einprägsames Fachwissen an diesem Tag vermittelt. Wir wünschen ihnen für die bevorstehende Prüfung im Bereich Hundewesen alles Gute.

Die Kreisjägerschaft Rhein Erft e.V. kann nur DANKE sagen für diese gelungene praxisorientierte Vorstellung der Jagdhunderassen.

Danke an Frau Ulrike Krüger-Mertens für die ausgezeichnete Organisation und Ablauf dieser Veranstaltung. Danke an die Jagdhundefreunde im Erfttal 1908 e.V. die mit einigen Ausbildern diese Veranstaltung unterstützt haben.

Danke an alle Helfer und Akteure.

Ein ganz besonderer Dank an unsere vierbeinigen Freunde, das habt ihr jut gemacht, ohne euch wäre die Jagd nur halb so schön!

Waidmannsheil

Stefan Steffens         Vorstand KJS

16. Mai 2023 – Seminar – Aufgepasst beim Jagdgebrauchshundekauf

Aufgepasst beim Jagdgebrauchshundekauf

“Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Glut.”

T. Morus

Die KJS Rhein-Erft e.v. führte in Kooperation mit den Jagdhundfreunden im Erfttal 1908 e.V. ein sehr interessantes kurzweiliges Theorie und Praxis Seminar

am 13.5.2023 in Niederbohlheim durch.

Themenbereiche waren…

1. Aufgepasst beim Jagdgebrauchshundekauf

2. Jagdbetrieb in Theorie und Praxis

Die Jagdhornbläser, unter der Leitung des Obmanns Herrn Thomas von Hesch, begrüßten die über 30 Teilnehmer sehr stimmungsvoll.

Ein sehr interessantes Seminar, dessen Inhalte kurzweilig, fantastisch, anschaulich und mit viel Passion und ganz viel Herzblut den Teilnehmern vermittelt wurde .

Vielen Dank an unsre 2 Referenten

Frau Wilma Maretsch über 10 Jahre

Geschäftsführerin der Jagdhundfreunde im

Erfttal 1908 e.V. und unserem seit 20 Jahren im Amt amtierenden Kreisjagdberater Herrn Stephan Kirsch einer der hoch Passioniertesten Niederwildjäger in unserem Kreis der mit sehr viel Sachverstand , Herzblut den Teilnehmern den Jagdbetrieb und die Niederwildhege anschaulich kurzweilig und nachhaltig nahegebracht hat .

Ein toller Tag nicht nur für die Jungjäger.

03. Juni 2023 – Seminar – Erfolgreiche Nachsuche

Seminar:

Erfolgreiche Nachsuche

Am 03.und 04.Juni 2023 organisiert unsere Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen der KJS Rhein-Erft ein Zweitagesseminar, in Theorie und Praxis mit dem Themenschwerpunkt:

„ Alles Rund um die Einarbeitung unseres Jagdhundes auf der Schweißfährte.“ 

Inhalte: 

Am Samstag, findet der Theorie -Teil von 10:00 Uhr bis ca.16:00 Uhr in der Geschäftsstelle der KJS Rhein-Erft statt.

Hierbei werden die Referenten auf viele Themenbereiche der Nachsuchen – Arbeit eingehen: 

richtige Ausrüstung für Hund und Hundeführer

Kernanforderungen an Hund und Hundeführer

strukturierte Einarbeitung auf der Verweiserfährte

langen Nachsuche mit Wiedergängen und Verleitungen

Schweiß gibt Antworten

und vieles mehr.

Das Mittagessen ist am Samstag im Preis enthalten sowie Kaffee, Kaltgetränke und Kuchen.

Am Sonntag, den 04.06.2023 ab 10:00 Uhr folgt dann der Praxisteil im Wald mit dem eigenen Hund.

Aufbau Verweiserfährten 

Herstellen von Verweiserfährten

Wie bringe ich meinem Hund das Verweisen bei?

Jedes Gespann bekommt dann noch die Möglichkeit eine Schweissfährte zu arbeiten, (ÜF mit Rotwild-schweiss getropft ) diese wird dann auch von den Referenten begleitet und individuell analysiert.

Ein weiterer Praxisteil wird die Arbeit an der Pendelsau sein.

Das richtige abfangen wird geübt.

Mitzubringen sind:

Schweißhalsung und Schweiß Riemen

Als Referenten und Ausbilder konnten wir Frau Maretsch, Herrn Hermanns , Herrn Benten und Frau Krüger Mertens gewinnen.

Vorraussetzungen für das zwei Tages Seminar:

Gültig gelöster Jagschein

Nur anerkannte JGHV-Jagdgebrauchshunde


Kosten für diese zwei Tage: 

Mitglieder der KJS Rhein – Erft: 140 € inklusive Verpflegung 

Nichtmitglieder der KJS : 210 €

Teilnehmer ohne Hund. : 100 €

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

Anmeldung: schriftliche Anmeldung bitte an Frau Wilma Maretsch 

E -Mail:  wilma.maretsch@gmail.com Handy : 01727356606

Bericht zum Seminar – Erfolgreiche Nachsuche

Text von Dr. Daniel Neuberger, FCR

Am 3. und 4. Juni  2023 durften mein Flatcoated Retriever Rudi und ich als Teilnehmer am Kurs „Erfolgreiche Nachsuche“ teilnehmen:

Der Kurs startete bei bestem Wetter im Haus der Kreisjägerschaft Rhein-Erft. Wilma Maretsch, Ulrike Krüger-Mertens, Georg Besten und Franz Hermanns begrüßten morgens die 16 Teilnehmer und brachten uns in kurzweiligen Power-Point-Vorträgen die Theorie der Nachsuche näher.

Neben den Themen „Waidgerechtigkeit“ und „Tierschutz“ wurden auch die richtige Ausrüstung für Hund und Hundeführer, sowie die Kernanforderungen an Hund und Hundeführer thematisiert. Zur besseren Veranschaulichung wurden im Vortragsraum sämtliche Ausrüstungsgegenstände für eine erfolgreiche Nachsuche zum Anschauen und Anfassen bereitgelegt. Kurz vor der Mittagspause folgte dann ein kurzer und aufschlussreicher Praxisteil zur Untersuchung von 

Anschüssen. Hierbei wurden insbesondere Gebrechschuss, Krellschuss, Kammerschuss, Lauf- und Pansenschuss analysiert. Für viele Teilnehmer ein echtes Aha-Erlebnis.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es mit dem Thema „Die Säulen der Schweißhundeausbildung“ weiter. Uns Teilnehmern wurde eine strukturierte Ausbildung und Einarbeitung auf der Verweiserfährte nahegebracht. Hierbei wurden auch die Themen „lange Nachsuche mit Wiedergängen und Verleitungen“ intensiv und gut verständlich „beackert“.

Es folgten noch die Themen „Totverbeller, Totverweiser, Abfangen von Schalenwild, die Ausbildung an der Pendelsau, Gefahren für die Nachsuchegespanne und Gesetzliche Wildfolge in NRW“.

Alles lief unter dem Oberthema: Schweiß gibt Antworten, Schweiß ist Fleiß.

Nach einem sehr gut strukturiertem Theorietag konnten wir am späten Nachmittag erschöpft den ersten Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag starteten wir mit den Hunden (DD, DK, Weimaraner, Flatcoated Retriever, JT und Dachsbracke ) unseren praktischen Teil im Wald:

Die Gespanne  wurden aufgeteilt und wir verschwanden mit unseren Ausbildern im Wald.

In sehr kurzweiliger Gruppenarbeit erfolgte der Aufbau und das Herstellen von Verweiserfährten.

Im Anschluß praktizierten wir das gemeinsame Arbeiten von Hund und Hundeführer (Wie bringe ich meinem Hund das verweisen bei?).

Alle Teilnehmer konnten nach diesem Teil an einer 400m langen Übernachtfährte (Schweißfährte mit Rotwildschweiß) unter Aufsicht der Referenten üben. Die Hunde und die Hundeführer hatten große Freude und ein tolles Erfolgserlebnis beim Finden der Beute.

Nach der Mittagspause, mit leckerem Mittagessen, ging es dann zur Pendelsau, hierbei konnten man sehr genau beobachten, wie unterschiedlich die Hunde auf die Pendelsau reagieren und die Hunde konnten sehr gut von dem realistischem Sauerstkontakt profitieren.

Alles in allem hatten wir ein phantastisches Wochenende, mit sehr netten Teilnehmern und hervorragenden Referenten.

Ich kann dieses Seminar jedem Hundeführer wärmstens empfehlen. Die Ausbilder haben jederzeit die einzelne Gespanne fachkundig und erfolgreich beraten. Die gesamte Veranstaltung war kurzweilig und sehr hilfreich.

Herzlichen Dank dafür

12. August 2023 – Seminar – Nach der Jagd ist vor der Jagd

SEMINAR

Nach der Jagd ist vor der Jagd

„ Schuss – und Standruhe sowie der erschwerte Apport unter Verleitung.“

Am 12.08.2023 organisiert unsere Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen der KJS Rhein-Erft für alle interessierten Jäger mit Jagdhund ein Tagesseminar mit dem Themenschwerpunkt !

„ Schuss – und Standruhe sowie der erschwerte Apport unter Verleitung.“


 Lernfixierung durch Konflikte

Dies ist gerade auch für unsere älteren Hunde vor den bevorstehenden Jagden immer wieder gut, den bejagten Hund wieder in den Gehorsam und in die Standruhe zu bekommen, sowie den erschwerten Apport unter Verleitung nochmal zu festigen. 

Inhalte: 

          Standruhe mit verschiedenen Verleitungen unter Schussabgabe

          Impulskontrolle

          Kooperation

          Gehorsam

          Steadyness

          Apport

Beginn: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr 


Kosten: 

für Mitglieder der KJS Rhein-Erft: 80 €

für Nichtmitglieder: 120 €

Inklusive Verpflegung 

Voraussetzungen:

Gültiger Jagschein

Nur mit anerkannten JGHV-Jagdgebrauchshunderassen, die schon im Apport gearbeitet sind.


Anmeldung:

bitte die schriftliche Anmeldung an Frau Wilma Maretsch 

E -Mail: wilma.maretsch@gmail.com Handy : 01727356606